Termine

17.08.2022 - Mi | STEINHORST: Buster Keaton in »The Navigator«
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Im Rahmen des Steinhorster Lesesommer im Schulmuseum Steinhorst.

»THE NAVIGATOR«
USA 1924
Regie: Buster Keaton
Mit Buster Keaton und Kathryn McGuire

16mm-Filmkopie, ca. 71 Minuten + Vorfilm

Ein Meisterwerk der 'Sachlichen Komödie' von Buster Keaton. Die erfindungsreiche Komödie um zwei reiche Nichtstuer, die sich nach turbulenten Verwicklungen nur zu zweit auf einem verlassenen Ozeanriesen wiederfinden, wurde zu einem unvergleichlicher Pas de deux der Geschichte der Grotesk-Filme. Surreale Pointen, halsbrecherische Stunts und eine der ersten Unterwassersequenzen der Filmgeschichte hoben den Filmemacher Keaton mit »The Navigator« in den Olymp der erfolgreichsten Filmkomiker seiner Zeit.

Beginn 19:00 Uhr

20.08.2022 - Sa | BONN: »The Mark of Zorro«
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Internationale Stummfilmtage - Bonner Sommerkino 2022

Richard Siedhoff (piano) & Frank Bockius (percussion)

»THE MARK OF ZORRO«
USA 1920, 102 min.
Regie: Fred Niblo, Darsteller: Douglas Fairbanks, Marguerite de la Motte, Snitz Edwards

Ein Filmheld, der sich für die Armen und Schwachen einsetzt und sich den Bösen und Mächtigen mutig entgegenstellt – den verkörpert Douglas Fairbanks in seinem ersten Mantel-und-Degen-Klassiker THE MARK OF ZORRO. Der Film aus dem Jahr 1920 basiert auf der Geschichte „The Curse of Capistrano“, die Johnston McCulley im Jahr zuvor veröffentlicht hatte. Fairbanks kaufte die Rechte an McCulleys Geschichte und schrieb sie zusammen mit Eugene Miller zu einem Filmdrehbuch um. THE MARK OF ZORRO machte Fairbanks in seiner Rolle als Don Diego Vega aka Zorro zum Weltstar und gewissermaßen zu DEM Vorbild aller Stummfilmhelden. Der Film, der Humor und Heldentum auf charmante Art miteinander vereint, war zudem das erste Werk, das United Artists herausbrachten – die unabhängige Verleihfirma, die Fairbanks zusammen mit Mary Pickford, Charles Chaplin und D.W. Griffith 1919 gegründet hatte. In seiner weiteren Karriere sollte Fairbanks mit Filmen wie THE THREE MUSKETEERS (1921), ROBIN HOOD (1922), THE THIEF OF BAGDAD (1924) und THE BLACK PIRATE (1926) weitere unvergessliche Abenteuerhelden verkörpern. THE MARK OF ZORRO ist in einer neuen 4K-Restaurierung von Photoplay Productions in London zu sehen, die in Bonn ihre internationale Erstaufführung erlebt.

Wie Douglas Fairbanks in diesem älteren Film ficht, rennt, springt, das hat etwas Entzückendes und Befreiendes. Ein Weg zu Kraft und Schönheit ist hier am Ziel. […] Der Film, den die Amerikaner gemacht haben, um die Wunder der Bewegung an die rechte Stelle und ins rechte Licht zu setzen, ist nun sehr geschickt. Fairbanks erscheint als der Held der Knaben- und Kleinbürgerromantik, der Duellist mit schwarzer Maske, der Verteidiger der Bedrückten und Bedrohten, die unter der Tyrannei des gierigen Gouverneurs und seiner Soldateska leiden, Daß er auch die Unschuld zarter Jungfrauen schützt, ist eine ausgemachte Geschichte. Doch nie hat man jemanden für die gerechte Sache so glänzend fechten sehen; die alte Phrase kommt hier wunderbar zur Anschauung. Und wie deckt sich der federnde Schwung und das peitschende Losschnellen im Körperlichen mit dem „moralischen“ Gebot der Stunde, vielmehr der Sekunde in diesem Film. In der Art, solche Wirkungen richtig zu berechnen, sind ja die Amerikaner hervorragend. Mag auch die Gesamthandlung banal sein, so wird doch in kleinen Zügen und im Augenblickhaften eine Fülle des Reizvollen und Spannenden gegeben. Und solange Fairbanks so elegant für die gerechte Sache ficht, ficht es den Zuschauer nicht an, daß diese selbst sich berechtigten ästhetischen Ansprüchen nicht gewachsen zeigt.
Ernst Blass, Berliner Tageblatt, 13.6.1926

In many respects this dual role is the most legitimate piece of acting that Douglas Fairbanks has done for the screen. His Don Diego Vega is a distinct character creation, in marked contrast to the quick and fearless Zorro. The familiar Fairbanks personality is preserved in both, but each character is given sufficient touches to preserve its local color, and the romantic nature of the story is brought out in every way possible. It would seem that this picture is a testing ground for the star’s ambition to play the D’Artagnan of Dumas, and that he has demonstrated his right to make the attempt. The writer of the scenario and the director have been mindful of the athletic prowess of Mr. Fairbanks, and he has been given openings without number to hurl himself over, through, on to and up to all kinds of obstacles with his usual exhilarating dash, and to show his horsemanship to the best advantage.
Louis Reeves Harrison, The Moving Picture World, December 11, 1920

Wir zeigen diesen Film im Rahmen eines Doppelprogramms. Der erste Film ist LEV LIVET LEENDE

Beginn 21:00 Uhr

21.08.2022 - So | BONN: »Limite«
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Internationale Stummfilmtage - Bonner Sommerkino 2022Richard Siedhoff (piano) & Mykyta SIerov (oboe)

»LIMITE«
Regie: Mario Peixoto
Brasilien 1931, ca. 118 min.

*Hommage Cinemateca Brasileira*

In LIMITE, dem wohl berühmtesten brasilianischen Stummfilm, geht es um zwei Frauen und einen Mann, die gemeinsam in einem Boot auf dem Meer treiben. Rückblenden zeigen Bruchstücke aus ihren früheren Leben: Die eine Frau floh aus dem Gefängnis, die andere verließ ihren betrunkenen Ehemann und der Mann, ein Witwer, ist in eine verheiratete Frau verliebt. Diese Narration bleibt allerdings fragmentarisch im Hintergrund. Im Vordergrund stehen die Kraft der Bilder und die visuelle Poesie dieses Meisterwerks der Avantgarde. Außergewöhnliche Kamerastandpunkte und eine unkonventionelle Struktur vereinen sich mit einer bedrückenden Stimmung und erzeugen zugleich ein pures visuelles Vergnügen an diesem experimentellen Film.

LIMITE ist der einzige Film des Schriftstellers und Poeten Mário Peixoto, der zunächst selbst die männliche Hauptrolle spielen und die brasilianischen Regisseure Humberto Mauro und Adhemar Gonzaga für sein Projekt gewinnen wollte. Beiden lehnten allerdings ab – das Werk sei zu persönlich und nur durch Peixoto selbst zu realisieren. Der visuell hypnotisierende Avantgardefilm hat fast per Zufall überlebt und konnte 2010 mit der Unterstützung Martin Scorseses restauriert und vor dem Verschwinden gerettet werden.

Der erste und einzige Film des Regisseurs Mário Peixoto zählt zu den wichtigsten der brasilianischen Filmgeschichte. Diesen bis in die Gegenwart reichenden Ruhm verdankt LIMITE vor allem einigen seiner Bewunderer, die sich für seinen Erhalt und seine Wertschätzung einsetzten. […] Der französische Filmhistoriker George Sadoul nannte LIMITE ein „unbekanntes Meisterwerk“ und reiste 1960 allein für den Versuch, ihn zu sehen, nach Brasilien, wobei er allerdings erfolglos blieb. Der Film wurde zunächst nur sporadisch gezeigt, schaffte es in keine kommerzielle Auswertung und blieb lange Zeit ein Geheimtipp für Filmemacher aus dem Ausland, die ihn mit etwas Glück, wie Orson Welles 1942, in speziellen Vorführungen gezeigt bekamen. […]

Mário Peixoto hatte während eines Aufenthalts in England in den Jahren 1926/27 viele der damaligen avantgardistischen Produktionen, vor allem aus Deutschland, der Sowjetunion und aus den Vereinigten Staaten von Amerika gesehen. Neben seinem Interesse für die modernen Montagetechniken war er ein Fan des deutschen Expressionismus. Sein Debüt, um dessen Produktion und Finanzierung er sich zurück in Brasilien selbstständig kümmerte, entstand aus dem Wunsch, selbst mit den zeitgenössischen visuellen, rhythmischen Möglichkeiten des Films zu experimentieren. Mit diesem Versuch war der gerade mal 23-Jährige vielen brasilianischen Regisseuren seiner Zeit einen Schritt voraus – leider offensichtlich einen zu viel, denn sein „non-narrative cinema of poetry“, wie es der Filmemacher Walter Salles nennt, schien seine Zeitgenossenen zu überfordern.
Martin Schlesinger, Bilder der Enge, Bielefeld 2021

Peixoto’s synthesis of the many different schools of silent cinema has been rightfully emphasized throughout the years. His unique style collides a sophisticated understanding of Griffith’s decoupage with Soviet montage, existential motifs sipped from the waters of French impressionism, and expressive camera work inspired by German cinema. The cinematography is taken to unforeseen extremes by the extraordinarily inventive work of director of photography Edgar Brasil – himself German-born – who built camera cranes and dollies to fulfill and expand the director’s vision, and stretched the film’s latitude to capture the tropical sun in its ravishing fury. Yet what could seem like a superficial stylistic collage is only the loose thread leading to the deep pattern of contrasts and heterogeneity that makes this such a singular film.

LIMITE is both poetry and prose; a metaphor about the inexorability of the human condition as much as it is an experience of tactile memories, salty wind and sunburnt skin. The film reveals depth by adhering to the surface, finding common ground for Robert Flaherty’s direct approach (the near absence of makeup, the fraying costumes, the merciless glow of the sun) and Man Ray’s exploration of film as a flat canvas (of fabric, of sand, of newspaper headlines). The shots alternate between perspectives, using the camera as a polyphonic narrator: it can “see” as a character, as the wind, as the wheel of a train, creating a rhythmic experience that aspires to transcend physicality yet is always pulled back to the physical world, much like the stranded boat.
Fábio Andrade, in: The Criterion Collection, May 31, 2007


Beginn 21:00 Uhr

29.08.2022 - Mo | WEIMAR: »Dr. Mabuse, der Spieler. Teil 1«
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Im Lichthaus Kino Weimar.

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Beginn 19:30 Uhr

04.09.2022 - So | SCHWERIN: »Brüder« & Orchester-Premiere
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Live beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern im Innenhof des Schweriner Schlosses.



Uraufführung mit dem Metropolis Orchester Berlin

»BRÜDER«
Werner Hochbaum, 1929
ca. 78 min.

Werner Hochbaum, wurde am 7. März 1899 in Kiel geboren. 1927 begann er als Filmkritiker zu arbeiten, im Jahr darauf gab er für die Vera-Filmwerke mit dem Kurz-Dokumentarfilm "Vorwärts" sein Regiedebüt. Wenig später gründete er eine eigene Produktionsfirma und inszenierte (nach eigenem Drehbuch) seinen ersten abendfüllenden Kinofilm: "Brüder" (1929), ein von der Gewerkschaft Deutscher Verkehrsverbund angestoßenes, mit echten Hafenarbeitern gedrehtes Drama über den Hamburger Hafenarbeiterstreik 1896/97. Nach seiner Premiere geriet der Film bald in Vergessenheit; erst Jahrzehnte später wurde er von Filmhistorikern neu entdeckt und gilt nicht zuletzt wegen seiner von sowjetischen Vorbildern (z.B. Eisenstein) geprägten Montage als filmhistorisch bedeutsam. Daneben zählt "Brüder" zu den wichtigen Dokumenten der Arbeiterkultur der späten 1920er Jahre.

Das 31. Filmkunstfest MV präsentiert Openair im einmaligen Ambiente des Schlossinnenhofs am 4. September um 20.30 Uhr den neu restaurierten Stummfilmklassiker „Brüder“. Diese Fassung feierte seine Weltpremiere auf der diesjährigen Berlinale. In Schwerin ist nun eine Musikpremiere zu erleben mit der Neukomposition vom bedeutenden Stummfilmmusiker Richard Siedhoff. Live zu hören ist das Metropolis Orchester Berlin. Siedhof ist dessen Composer in Residence.

„Brüder“ - Norddeutscher Stummfilmklassiker der 20er Jahre

Genug ist genug! Die Hamburger Hafenarbeiter wollen sich wehren. Unmenschlich lange Arbeitszeiten, minimaler Lohn und trotzdem gibt es bei einem Anzeichen von Erschöpfung keinerlei Gnade. An einem kalten Wintermorgen im Jahr 1896, Eis treibt auf der Alster, verschaffen sich vier Hafenarbeiter Zutritt zum Büro des Unternehmers und fordern mehr Lohn. Doch der lässt sie einfach abblitzen. Geld in den Hafenausbau zu investieren, erscheint ihm wichtiger.

So beginnt der Streik der Hafenarbeiter, der weite Kreise zieht: Denn die Speicherarbeiter, die Maschinisten, die Kohlenschauerleute, die Ewerführer, die Seeleute und die Schiffsreiniger schließen sich ebenfalls an. Eine harte Zeit für die Arbeiter, denn nun haben sie noch weniger als ihren kärglichen Lohn.

Die Auseinandersetzung spaltet sogar Familien. Einer der maßgeblichen Streikanführer kann kaum seine kranke Frau, die kleine Tochter und die alte Mutter durchbringen. Dass sein Bruder als Polizist quasi zur Gegenseite gehört, verzieht er ihm nicht. Als der Hafenarbeiter verhaftet wird, stellt dies den Bruder vor eine große Probe.

True Story – Regisseur Werner Hochbaum wollte einen möglichst authentischen und beispielhaften Film über den tatsächlichen Hamburger Streik schaffen. Dies gelang ihm insbesondere durch sein Ensemble, das aus Laienschauspieler aus dem Hafenmilieu bestand, die alle zum ersten Mal vor der Kamera standen. Eine Entdeckung!

Die Stummfilmära live mit dem Metropolis Orchester Berlin

Mit dem Metropolis Orchester Berlin betrat 2017 erstmals seit der der Stummfilmära wieder ein professionelles Kino-Orchester die Berliner Kino- und Musiklandschaft. Gegründet vom Dirigenten Burkhard Götze und stummfilmbegeisterten Berliner Musikern, prägt das Ensemble die Stummfilmszene der Hauptstadt, setzt Maßstäbe im Bereich der lebendigen Stummfilmpflege und läutete die Renaissance eines vergessenen Musikgenres ein – der Kinomusik!

Die digitale Restaurierung stammt von der Deutschen Kinemathek in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria.

Das Filmkunstfest MV wird gefördert von der MV Filmförderung. Das Filmkonzert „Brüder“ wird gefördert von der Stiftung Sparkasse. Medienpartner ist die Schweriner Volkszeitung.

Beginn 20:30 Uhr

08.09.2022 - Do | WEIMAR: »Dr. Mabuse, der Spieler. Teil 2«
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Im Lichthaus Kino Weimar.

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Beginn 19:30 Uhr

10.09.2022 - Sa | ELLICHLEBEN: Infos folgen ...
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Beginn 20:00 Uhr

11.09.2022 - So | GERSTUNGEN-WILHELMSTHAL: »Nosferatu«
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Im Schloss Wilhelmsthal, veranstaltet vom Kulturgut WIlhlemsthal e.V.

»NOSFERATU. EINE SYMPHONIE DES GRAUENS«
D 1922
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Kamera: Fritz Arno Wagner
mit Max Schreck, Gustav v. Wangenheim, Greta Schröter, Alexander Granach

Restaurierte, viragierten Fassung, 16mm-Filmkopie
ca. 90 Minuten

Graf Orlok wünscht ein schönes, ödes Haus in der norddeutschen Kleinstadt Wisborg zu kaufen. Häusermakler Hutter macht sich auf den Weg, dem transsylvanischen Herrn die Verträge zu überbringen. Auf der beschwerlichen Reise häufen sich die düsteren Vorahnungen und Graf Orlok entpuppt sich schließlich als Nosferatu, als untoter Blutsauger. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, als Orlok auf dem Weg nach Wisborg die Pest in die Welt trägt. Hutter eilt ihm nach und versucht seine Geliebte Ellen vor ihm zu retten. Doch um den Vampir aufzuhalten und dem Grauen ein Ende zu bereiten gibt es nur eine Möglichkeit, Ellen muss sich opfern.

Beginn 19:00 Uhr

18.09.2022 - So | BRAUNSCHWEIG: »Die Hochbahnkatastrophe«
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Beginn 11:00 Uhr

23.09.2022 - Fr | POTSDAM: Asta Nielsen Programm 1
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Im Filmmuseum Potsdam.

Asta Nielsen in

»Asta Nielsen als Mannequin« (1915)
»Die Filmprimadonna« (1913)
»Die weißen Rosen« (1917)

Beginn 18:00 Uhr

23.09.2022 - Fr | POTSDAM: Asta Nielsen Programm 2
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Im Filmmuseum Potsdam.

Asta Nielsen in

»Die arme Jenny« (1912)
»In dem großen Augenblick« (1911)

Beginn 20:00 Uhr

16.10.2022 - So | NÜRNBERG: »Beggars of Life«
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Im Filmhaus Nürnberg.

»BEGGARS OF LIFE«
Abenteuerfilm / Tragikomödie USA 1928, ca. 90 min
Regie: William A. Wellman
mit Louise Brooks, Wallace Beery, Richard Arlen

Oscarpreisträger Willam A. Wellman inszenierte 1926 diese mitreißenden Mischung aus Tragikomödie und Thriller mit der bezaubernden Louise Brooks und Wallace Beery als zwielichtigen Bandenführer in den Hauptrollen. Um ihrem brutalen Stiefvater zu entkommen schließt sich die junge Nancy dem umherstreunenden Jim an. Sie begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch die Staaten. Immer an der Grenze zu Illegalität geraten die beiden Liebenden bald in die Fänge einer Bande verbrecherischer Landstreicher und deren Boss Oklahoma Red. Es kommt zu gefährlichen Verwicklungen, an deren Ende manche ihr Leben lassen müssen. Werden Nancy und Jim das Abenteuer überstehen?

Beginn 18:00 Uhr

21.10.2022 - Fr | BERLIN: Ellen Richter
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Beginn 18:00 Uhr

23.10.2022 - So | BIELEFELD: »Der Golem, wie er in die Welt kam« Orchester-Aufführng
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Im Rahmen des Film+Musik-Festes Bielefeld 2022 mit dem Staatsorchester Braunschweig in der Rudolf-Oetker-Halle, Bielefeld.

DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM
Deutschland 1920 | Regie: Paul Wegener | Drehbuch: Paul Wegener, Henrik Galeen | Kamera: Karl Freund | Darsteller: Paul Wegener, Albert Steinrück, Lyda Salmonova, Ernst Deutsch, Loni Nest | 91 min | Farbe: viragiert | Zwischentitel: deutsch

Auführung der von Richard Siedhoff rekonstruierten Originalmusik von Dr. Hans Landsberger (1920) für großes Orchester.
Es spielt das Staatsorchester Braunschweig unter Leitung von Burkhard Götze.

Zur Aufführung gelangt die 2017-2020 vom Filmmuseum München digital restaurierte Langfassung des Films.

Die Anziehungskraft der Sage aus dem Prager Ghetto ist ungebrochen: Rabbi Löw sieht in den Sternen das drohende Unheil für seine Gemeinde. Als der Kaiser befiehlt, die Juden zu vertreiben, formt Löw einen »künstlichen Menschen« aus Lehm und erweckt ihn mit magischen Kräften zum Leben. Die Rettung seines Volkes gelingt, doch das Werkzeug erhebt die Hand gegen seinen Schöpfer.

Eine bisher verschollene Filmmusik des Weimarer Kinos erlebt ihre neue Uraufführung: die Originalmusik zu »Der Golem, wie er in die Welt kam« des jüdischen Komponisten Dr. Hans Landsberger, der 1941 in einem Internierungslager ums Leben kam. Der Stummfilmmusiker Richard Siedhoff zeichnete sich nach der Entdeckung 2018 – für die Rekonstruktion und Neuorchestrierung
der Musik verantwortlich. Erstmals seit den 1920er Jahren wird das Gesamtkunstwerk »Der Golem« in ursprünglicher Form wiederaufgeführt.

Beginn 18:00 Uhr

11.11.2022 - Fr | ALTLANDSBERG: Perlen der Groteske - Slapstick
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Kino in der Schloßkirche Altlandsberg.

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Beginn 20:00 Uhr



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