Termine

04.12.2022 - So | PADERBORN: »Das Cabinet des Dr. Caligari«
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Auf der Studiobühne der Universität Paderborn

»DAS CABINET DES DR. CALIGARI«
Deutschland, 1919, 76 Minuten
Regie: Robert Wiene
Buch: Carl Mayer, Hans Jannowitz
Darsteller: Werner Krauss, Conrad Veidt, Lil Dagover, Friedrich Feher

Digtal restaurierte Fassung.

Zweifellos muss „Das Cabinet des Dr. Caligari“ als eines der gewagtesten und radikalsten Filmkunstwerke der Filmgeschichte gelten. Doch wie kam es zu diesem Bruch und der radikalen Ausnutzung der modernen Kunst im Film? Nach dem ersten Weltkrieg befand sich Deutschland in tiefer inneren Unruhe, Verzweiflung und Angst. Doch führte der Zusammenbruch des Autokratismus des Wilhelminischen Deutschlands auch zur ersten großen Blüte des Deutschen Films und zu dessen größerer Reputation auch im Ausland. Ebenso hatte der Krieg dem noch jungen Medium Film  als Propagandamittel zu erheblichen Aufschwung verholfen - auch die „Ufa“ wurde ursprünglich als Propagandawerkstatt gegründet. Neben banalen Kolportagestoffen und belanglosen Lustspielen war es nun die Kunst, die nach dem Krieg Einzug auf die Leinwand hielt. Architekten, Maler, Theaterleute, Schauspieler und Autoren zog es zum Film.

Inhalt:
Ein junger Mann, Francis, erzählt seine Geschichte:  Auf dem Jahrmarkt in der Kleinstadt Holstenwall gastiert auch der mysteriöse Wanderschausteller Dr. Caligari. Sein Schauobjekt ist Cesare, ein Somnambuler, den Dr. Caligari nicht nur als Medium der Wahrsagung benutzt, sondern auch des Nachts durch ihn scheinbar unwillkürlich ihm unliebsame Zeitgenossen erdolchen lässt. Als Francis‘ Nebenbuhler und bester Freund Alan den baldigen Tod vorausgesagt bekommt und am nächsten Morgen er-dolcht aufgefunden wird, kommt Francis dem tyrannischen Dr. Caligari zielsicher auf die Spur und entlarvt ihn als wahnsinnigen Direktor einer naheliegenden Irrenanstalt.
Doch am Ende wird die Geschichte selbst entlarvt - denn wer ist eigentlich Francis?

Beginn 19:00 Uhr

07.12.2022 - Mi | JENA: »Nanook of the North« / »Nanuk, der Eskimo«
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Im Café Wagner, Jena

»NANUK, DER ESKIMO« (»NANOOK OF THE NORTH«)*
von Robert Flaherty, Canada/USA 1922
ca. 75 Minuten

rekonstruierte 16mm-Filmkopie der deutschen Verleihfassung von 1923!

Richard Siedhoff (piano) & Mykyta Sierov (oboe)

Gleichermaßen zurückhaltend wie dramatisierend begleiten der Weimarer Stummfilmpianist Richard Siedhoff den Film mit seiner eigenen Musik. Der Dramaturgie des Films folgend werden dabei eigene stimmungstragende Motive zu einer konzipierten, akzentuierten Improvisation ausgeweitet.

Nanuk lebt mit seiner Familie als Nomade in der kanadischen Arktis. Er ernährt seine zwei Frauen, seine Kinder und sein Dutzend Schlittenhunde allein von der Jagd, die er mit archaischen Mitteln unter Lebensgefahr ausführt. Er jagt Walrösser und Seehunde mit dem Speer, angelt mit einer einfachen Holzangel Fische und fängt Schneefüchse mit den bloßen Händen. Überschüssiges Fleisch und Felle tauscht Nanuk bei weißen Händlern gegen Messer, Werkzeuge und Bonbons für die Kinder ein.

Die Familie besitzt nichts außer den Hunden, einem Schlitten, einem Kajak, einigen Werkzeugen und ihrer Kleidung aus Fellen. Die Nahrungsversorgung ist nie vollkommen sichergestellt und besonders im Winter ist das Nomadenleben hart: Auf der Suche nach Jagdgebieten reist die Familie mit dem Schlitten durch Wind und Wetter und baut sich Iglus für die Nacht. Trotz ihrer prekären Lebenssituation bewahren die Protagonisten stets ihre liebenswerte Fröhlichkeit. Selbst in den dramatischsten Momenten verläuft das Familienleben harmonisch, denn jeder weiß: Es ist nur möglich, gemeinsam zu überleben.

„Nanuk der Eskimo“ entstand als Ergebnis monatelanger Forschungsreisen im Auftrag der Canadian Northern Railway. Er zeichnet ein stark romantisiertes Bild des traditionellen Lebens der Inuit und bewegt sich dabei gekonnt zwischen lebensnahem Dokument und poetischer Fiktion.

Denn zum Entstehungszeitpunkt des Films ist das traditionelle Leben der Eingeborenen durch den Kontakt zur weißen Zivilisation längst stark verändert. Flaherty interessiert sich jedoch für das Leben der Inuit vor der Erschließung des Landes und geht daher nicht streng dokumentarisch vor, sondern lässt seine Protagonisten Szenen aus dem Alltag nachstellen, wie er einmal war. Er war der Erste, der dokumentarisch gefilmtes Material mit inszenierten Szenen zu einer Narration verband. Obwohl dieser Stil später wegweisend für die Genrekonventionen war – kaum ein Dokumentarfilm kommt heute ohne Reenactment aus -, wurde gerade an diesem erzählerischen Eingreifen auch Kritik laut. Um die ursprüngliche Lebensweise der Inuit darzustellen, ermutigte Flaherty Nanuk, der eigentlich Allakariallak hieß, Speere als Jagdinstrument zu nutzen, obwohl dieser damals bereits ein Gewehr besaß. Zudem gab Nanuk in einer Szene mit einem westlichen Händler vor, noch nie ein Grammophon gesehen zu haben …



Beginn 20:00 Uhr

11.12.2022 - So | LEIPZIG (Kinoorgel): »The beloved Rogue«
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Live der Kino-Orgel im Grassi Museum Leipzig.

Kino-Orgel live mit analogen Stummfilm-Kino:

»DER BETTELPOET« (»The beloved Rogue«)
USA 1927, ca. 90 Minuten
Regie: Alan Crosland
mit John Barrymore, Conrad Veidt, Marceline Day

Stummfilmmusiker Richard Siedhoff begleitet den stummen Filmklassiker live an der historischen Welte-Kinoorgel im Grassi-Museum. Der Film wird von historischer 16mm-Kopie projiziert.

Eine höchst amüsante und an Spektakel reiche, fiktive Filmbiographie, die das Leben des spätmittelalterlichen französischen Dichters Francois Villon ins märchenhaft-ironische überhöht - inklusive einer zauberhaften Liebesgeschichte: Der gewitzte Francois ist der König der Vagabunden, säuft, stiehlt, gaukelt und dichtet nebenbei Werke, die auch zu Hofe Ludwig XI. hoch angesehen sind. Ein Zufall katapultiert ihn förmlich in das Schlafzimmer von Prinzessin Charlotte, in die er sich naturgemäß verliebt. Doch die ist dem Herzog von Burgund verschrieben, da König Ludwig sehr abergläubig nur auf den Rat seines hinterlistigen Astrologen hört, der vor einem Krieg mit Burgund warnt. Doch des Herzog von Burgunds hintertriebene Machenschaften kann Francois mit Hilfe seines Vagabundenvolkes zunichte machen: Der König der Vagabunden öffnet dem König von Frankreich schließlich die Augen. Conrad Veidt brilliert als zwielichtiger König in seiner erstem Hollywood-Engagement.
Ein Meisterwerk, so packend phantasievoll und abenteuerlich, dass man schnell darüber hinwegsieht, dass der Film mit dem wahren Leben Francois Villons soviel zu tun hat, wie die verschneiten Filmkulissen mit dem einstigen Paris. Ein Hollywood-Märchen aller erster Güte.

16mm-Filmkopie der ungekürzten Originalfassung!

Beginn 16:00 Uhr

12.12.2022 - Mo | DRESDEN: »Die Stadt ohne Juden«
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Infos folgen ...

Beginn 20:00 Uhr

18.12.2022 - So | WEIMAR: Infos folgen ...
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Im Lichthaus Kino Weimar.

Infos folgen ...

Beginn 19:30 Uhr

25.12.2022 - So | LEIPZIG: »Ausgerechnet Wolkenkratzer«
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Anlässlich des 110. Geburtstages des UT Connewitz! Natürlich im UT Connewitz!

»SAFETY LAST!« / »AUSGERECHNET WOLKENKRATZER«
Thrill-Comedy mit Harold Lloyd, USA 1923
Regie: Fred Newmeyer, Sam Tylor
Mit Harold Lloyd, Mildred Davis, Noah Young, Bill Strother

Stummfilmpianist Richard Siedhoff präsentiert Harold Lloyd in seinem bekanntesten Stummfilm von einer ratternden, anaöoger 16mm-Kopie! Der amerikanische Traum, versinnbildlicht am Aufstieg eines jungen Jedermanns an einer Hochausfassade. Als der Film 1923 in die Kinos kam, waren Krankenschwestern anwesend, um den vielen Ohnmachtsanfällen im Publikum bei zu kommen. Wer bei Sinnen blieb, lief dafür Gefahr, sich totzulachen.

16mm-Kopie, ca. 80 min. + Vorfilm

Beginn 19:00 Uhr

29.12.2022 - Do | LEIPZIG (Kinoorgel): Familienprogramm - Trickfilm & Slapstick
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Live der Kino-Orgel im Grassi Museum Leipzig.

Kino-Orgel live mit analogen Stummfilm-Kino:

FAMILIENPROGRAMM - TRICKFILM & SLAPSTICK
USA 1923-28
ca. 80 Minuten

Stummfilmmusiker Richard Siedhoff begleitet die stummen Kurzfilmklassiker live an der historischen Welte-Kinoorgel im Grassi-Museum. Die Filme werden mit historischer 16mm-Technik vorgeführt.

Erleben Sie die Stars des stummen Zeichentrickfilme: Alice im Cartoonland, frühe Zeugnisse aus dem Hause Disney, in welchem Trick- und Realfilm-Aufnahmen kongenial verschmelzen und natürlich Felix, the Cat auf seinen amüsanten Abenteuern, welche das Medium Trickfilm immer wieder selbst reflektieren: Eine Schildkröte wird zum Fahrstuhl, ein See zu einem Lasso und ein Fragezeichen zu einem Werkzeug.
Dazu gesellen sich die Meister des Slapsticks: Humoristische Perlen der frühen Filmgroteske, so spritzig, dass kein Auge trocken bleibt!
... projiziert von originalen 16mm-Filmkopien, ungekürzt und originalgetreu!

16mm-Projektion, ungekürzte Originalfassungen!


Beginn 16:00 Uhr

07.01.2023 - Sa | ZÜRICH: »Lights of old Broadway«
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Stummfilmtage im Filmpodium Zürich.

»LIGHTS OF OLD BROADWAY«
USA 1925, ca. 72 min.
Regie: Monta Bell
mit Marion Davis

Beginn 20:45 Uhr

08.01.2023 - So | ZÜRICH: »Fen dou« («Kampf ums Glück«)
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Stummfilmtage im Filmpodium Zürich.

»FEN DOU« / »KAMPF UMS GLÜCK«
China 1932, ca. 84 min.

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Beginn 18:30 Uhr

14.01.2023 - Sa | STRAELEN: Buster Keaton »Seven Chances«
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Eine Veranstaltung des Kulturring Straelen e.V. in der Kassenhalle der Sparkasse Rhein-Maas, Straelen.

»SEVEN CHANCES« (+ Vorfilm)
von und mit Buster Keaton
USA 1925

Buster Keatons grandiose Groteske über die Tücken des Geldes und dessen Auswirkung auf den Heiratswillen tausender Frauen. Buster muss, um sein Erbe anzutreten, noch rasch verheiratet werden. Auf die Schnelle eine Frau zu finden, gestaltet sich zunächst schwierig, wird am Ende aber zu Fluch und Flucht, als eine wahre Lawine heiratswilliger Damen über ihn hereinbricht. Kann er da die richtige noch finden?
Den stummen Klassiker begleitet, nebst passendem Vorprogramm, Stummfilmpianist Richard Siedhoff am Klavier.

Beginn 20:00 Uhr

21.01.2023 - Sa | POTSDAM: »Moral«
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Im Filmmuseum Potsdam.

»MORAL«
D 1928, ca. 82 min
Regie: Willi Wolff
Drehbuch: Willi Wolff, Robert Liebmann, Bobby E. Lüthge
Kamera: Carl Drews
Mit Ellen Richter, Jakob Tiedtke, Ralph Arthur Roberts, Fritz Greiner, Julius Falkenstein, Harry Halm, Ferdinand von Alten, Paul Graetz, Marcella Rahna

2021 restaurierte Fassung

Der bevorstehende Gastauftritt einer pikanten Berliner Revue gefährdet die sittliche Ordnung, die in der konservativen Kleinstadt Emilsburg zu herrschen scheint. Nach einer Protestaktion des ortsansässigen Sittlichkeitsvereins wird der Auftritt vorzeitig beendet. So steht Ninon d’Hauteville, großer Star der Revue, plötzlich ohne Beschäftigung da. Doch der Lokalfürst engagiert sie als Klavierlehrerin für seinen scheuen Sohn, der durch sie ins Erwachsensein eingeführt werden soll. Recht bald erhält Ninon weitere Anfragen nach Klavierstunden, insbesondere von den wollüstigen Mitgliedern des Sittlichkeitsvereins. Heimlich filmt sie alle Besuche dieser Herren und als die Filmaufnahmen durch die Polizei beschlagnahmt werden, droht die Doppelmoral und Scheinheiligkeit des Sittlichkeitsvereins aufzufliegen.

Schauspielerin und Produzentin Ellen Richter zählte zu den größten Stars des deutschen Kinos der 1910er- und 1920er-Jahre. Sie wirkte in über 70 Filmen mit, von denen nur ein Bruchteil heute noch überliefert ist. In MORAL strahlt sie in der freien Verfilmung des satirischen Bühnenstücks Ludwig Thomas aus dem Jahr 1908, die in Me-Too-Zeiten erstaunlich aktuell wirkt. Die digitale Restaurierung des DFF, die in Zusammenarbeit mit der Filmoteca Valenciana und dem Bundesarchiv entstand, basiert im Wesentlichen auf dem Originalkameranegativ und erlebt in Bonn ihre Deutschland-Premiere.

Beginn 19:00 Uhr

27.01.2023 - Fr | ERFURT: 16mm-Stummfilmabend
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Live im Café Franz Mehlhose, Erfurt!



Humoristische Kurz- und Spielfilmklassiker der Stummfilmzeit ...
... projiziert von originalen 16mm-Filmkopien, ungekürzt und originalgetreu!



Beginn 20:15 Uhr

28.01.2023 - Sa | PADERBORN: »The Mark of Zorro«
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Auf der Studiobühne der Universität Paderborn

»THE MARK OF ZORRO« / »IM ZEICHEN DES ZORRO«
USA 1920, 107 min.
Regie: Fred Niblo, Darsteller: Douglas Fairbanks, Marguerite de la Motte, Snitz Edwards

16mm-Filmkopie

Der erste von United Artists produzierte Film ist gleichzeitig der erste Welterfolg von Douglas Farbanks. Er löste jene Reihe von Abenteuer- und Kostümfilmen aus, die Fairbanks mit Witz, Tempo, Action und Dramatik zum bekanntesten Schauspieler der Stummfilmzeit machten
Der überaus unterhaltsame Film erzählt die Geschichte des scheuen und introvertierten Don Diego, der jedoch ein geheimes Doppelleben als maskierter, athletischer Freiheitskämpfer führt. Das verblüfft nicht nur seine Geliebte, sondern auch das heutige Publikum.

Beginn 19:00 Uhr

09.02.2023 - Do | KARLSRUHE: »Visages d'Enfants«
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Live beim Stummfilmfestival Karlsruhe.

»Visages d'Enfants« / »Kindergesichter«
F 1925
R: Jacques Feyder
ca. 117 min

Beginn 18:00 Uhr

10.02.2023 - Fr | KARLSRHE: »Das Paradies der Damen« (Klavier & Oboe)
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Live beim Stummfilmfestival Karlsruhe.

»Au Bonheur des Dames« / »Das Paradies der Damen«
F 1930
R: Julien Duvivier

Musik: Richard Siedhoff (piano) & Mykyta Sierov (oboe)

Beginn 21:30 Uhr

12.02.2023 - So | BURGKUNSTADT: Harold Lloyd in »Safety Last!«
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In der Alten Vogtei in Burgkunstadt.

»SAFETY LAST!« / »AUSGERECHNET WOLKENKRATZER«
Thrill-Comedy mit Harold Lloyd, USA 1923
Regie: Fred Newmeyer, Sam Tylor
Mit Harold Lloyd, ildred Davis, Noah Young, Bill Strother

Harold Lloyd in seinem bekanntesten Stummfilm! Der amerikanische Traum, versinnbildlicht am Aufstieg eines jungen Jedermanns an einer Hochausfassade. Als der Film 1923 in die Kinos kam, waren Krankenschwestern anwesend, um den vielen Ohnmachtsanfällen im Publikum bei zu kommen. Wer bei Sinnen blieb, lief dafür Gefahr, sich totzulachen.

16mm-Kopie, ca. 80 min.

Beginn 17:00 Uhr

24.02.2023 - Fr | DIEDORF: »Nosferatu«
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Veranstaltungsort:
Alte Strumpffabrik, ZIPP Bildungs- und Kulturzentrum, Wendehäuserstr. 1a, 99988 Südeichsfeld OT Diedorf

18:00 Uhr: Vorprogramm (private 8mm-Spielfilme aus den 1980er Jahren)
19:00 Uhr: Hauptfilm

»NOSFERATU. EINE SYMPHONIE DES GRAUENS«
D 1922
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Kamera: Fritz Arno Wagner
mit Max Schreck, Gustav v. Wangenheim, Greta Schröter, Alexander Granach

Restaurierte, viragierten Fassung, 16mm-Filmkopie
ca. 90 Minuten

Stummfilmpianist Richard Siedhoff lässt das Kino der Frühzeit aufleben: Mit ratterndem 16mm-Filmprojektor und live-Musik am Klavier. »Nosferatu« von F. W. Murnau gehört zu den großen Klassikern des 'Weimarer Kinos' und ist eine Ikone des Horror-Films. Dieses Jahr wurde dieses Filmjuwel 100 Jahre alt! Wir zeigen ihn in einer restaurierten Fassung.
Graf Orlok wünscht ein schönes, ödes Haus in der norddeutschen Kleinstadt Wisborg zu kaufen. Häusermakler Hutter macht sich auf den Weg, dem transsylvanischen Herrn die Verträge zu überbringen. Auf der beschwerlichen Reise häufen sich die düsteren Vorahnungen und Graf Orlok entpuppt sich schließlich als Nosferatu, als untoter Blutsauger. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, als Orlok auf dem Weg nach Wisborg die Pest in die Welt trägt. Hutter eilt ihm nach und versucht seine Geliebte Ellen vor ihm zu retten. Doch um den Vampir aufzuhalten und dem Grauen ein Ende zu bereiten gibt es nur eine Möglichkeit, Ellen muss sich opfern.

Beginn 18:00 Uhr

17.03.2023 - Fr | BERLIN: »Poil de carotte«
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Beginn 18:00 Uhr

18.03.2023 - Sa | POTSDAM: »Schwein bleibt Schwein«
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Infos folgen ...

Beginn 18:00 Uhr

19.03.2023 - So | BURGDORF: »Algol. Tragdie der Macht«
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Neue Schauburg, Burgdorf (bei Hannover)

»ALGOL. TRAGÖDIE DER MACHT«
D 1920, ca. 90 min.
Regie: Hans Werckmeister
mit Emil Jannings, Hans Adalbert Schlettow, Hanna Ralph, Erna Morena, John Gottowt


Beginn 11:15 Uhr



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